Bielefeld engagiert sich Machen Sie mit
Erfolgreiche Integration braucht Menschen und Organisationen, die sich einsetzen und Verantwortung übernehmen. Mit dem vom Bielefelder Integrationsrat, der Stockmeier Stiftung und dem Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten errichteten Bielefelder Integrationspreis sollen Bielefelder Einzelpersonen, Organisationen und Einrichtungen gewürdigt und ausgezeichnet werden, die sich besonders engagiert, innovativ und vorbildlich für die Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Bielefeld einsetzen. Besonders beachtet werden Initiativen zur Förderung eines toleranten, gleichberechtigten Zusammenlebens von Einheimischen und Zugewanderten, sowie zur Förderung der Bildungschancen sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Bielefeld.
Der Preis ist insgesamt mit 10.000 € dotiert und wird jährlich vergeben. Schirmherr ist Oberbürgermeister Pit
Clausen.


„Sprache und Musik“
am 06.06.2013
von 10.30 Uhr – 16.30 Uhr im Freizeitzentrum Stieghorst,
Glatzer Str. 21, 33602 Bielefeld
Musik und Rhythmus in der
Sprachförderung mehrsprachiger Kinder

Referentin: Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose
In der Sprachförderung mehrsprachiger Kinder ist der Einsatz rhythmisch-musikalischer Elemente und Förderstrategien ein besonders attraktiver und effektiver Zugang. Das gemeinsame Singen und Musizieren hat für Kinder im Vor- und Grundschulalter einen hohen Aufforderungscharakter. Es ermöglicht die Gestaltung von Spielformaten, in denen Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Kommunikationsförderung integriert werden können. In gemeinsam gestalteten Spielformaten können sprachliche und dialogische Strukturen zudem systematisch präsentiert und Wortfelder eingeübt werden. Im Vortrag wird die Bedeutung rhythmisch-musikalischer Sprachförderung entwicklungspsychologisch begründet, aufgrund von Forschungsergebnissen legitimiert und an Beispielen veranschaulicht.
Zur Person: Birgit Lütje-Klose ist Professorin für Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Heterogenität an der Universität Bielefeld. Sie hat viele Jahre als Sprachtherapeutin sowie als Förderschullehrerin mit dem Unterrichtsfach Musik an einer integrativen Grundschule und in der Förderschule gearbeitet. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen des pädagogischen Umgangs mit sprachlicher und kultureller Heterogenität, der inklusiven und sonderpädagogischen Didaktik, der unterrichtsintegrierten und psychomotorisch orientierten Sprachförderung sowie der Kooperation von Sonderpädagoginnen und Grundschullehrerinnen.
Programm
10.30 Uhr Ankunft und Stehcafe
11.00 Uhr Begrüßung: Herr Voßhans, Leiter des Amtes für Integration und interkulturelle Angelegenheiten
11.10 Uhr – 12.30 Uhr Vortrag: „Musik und Rhythmus in der Sprachförderung mehrsprachiger Kinder“
Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose, Universität Bielfeld
12.30 Uhr – 13.30 Uhr Pause
13.30 Uhr – 16.00 Uhr Workshops
Workshop 1
Pokaschu tebje ja tanjetz
„Komm ich zeig dir wie ich tanze –Musik,
Bewegung und Sprache im interkulturellen Alltag“
Referentin: Gudula Koch
Workshop 2
„Spielend Sprache lernen“
Referentin: Jutta Kohtz, Fortbildungsinstitut für Psychomotorik
Workshop 3
„Sprachförderung durch Musik und Stimme“
Referent: Rolf Bogena, Lehrer, Volkeningschule
16.00 Uhr – 16.30 Uhr gemeinsamer Abschluss
Melden Sie sich hier online an! Hier finden Sie auch noch ausführliche Informationen zu den einzelnen Workshops.
Achtung: Neues Fortbildungangebot!
Deutsch als Zweitsprache: Wortschatzerwerb
Zielgruppe: Kollegien von Grundschulen
Termin: nach Vereinbarung
Ort: in der jeweiligen Schule
Ansprechpartnerin: Brigitte Mundt, 0521/512005
Inhalt
In der kollegiumsinternen Fortbildung werden zunächst Grundlagen zum Zweitspracherwerb und zu Deutsch als Zweitsprache vermittelt.
Ein weitere Fokus liegt auf dem Aspekt: Wortschatzerwerb, d.h. der Analyse von sprachlichen Anforderungen im Unterricht, Grundlagen des Wortschatzerwerbes und diagnostischen Beobachtungsmöglichkeiten.
Abschließend werden Beispiele für den Umgang im Unterricht vorgestellt, damit das Kollegium Umsetzungsschritte für die eigene Schule entwickeln kann.


Informationen zum Themenfeld "Querschnitt Integration"?
Integration als Chance für Nordrhein-Westfalen und seine Kommunen
Potenziale nutzen – aus Erfahrungen lernen
Hier der link zur Broschüre:
Die Broschüre kann auch beim KfI bestellt werden, Email: dietmar.faltus@bra.nrw.de.
Aus der Veranstaltungsreihe Lebenswege muss leider die für den 23.11.2012 geplante Veranstaltung
" Es gibt kein Zurück, nur ein Vorwärts!"
abgesagt werden. Die Veranstaltung findet im Frühjahr 2013 statt. Bitte achten Sie auf unsere Hinweise hier auf unserer Homepage sowie in unserem Programm 2013 Heft 1
Sehr geehrte Damen und Herren,
in diesem Jahr feiert der Schülerwettbewerb sein 60-jähriges Jubiläum – Europa steht Kopf. Das Thema für die Projekte 2013 lautet „Begegnungen mit Osteuropa“. Auf diesem Wege möchte ich auf die Veröffentlichungen zum Schülerwettbewerb, insbesondere auf die umfangreiche Broschüre mit allen wichtigen Informationen rund um den Wettbewerb und die eingestellte Internetseite unter
http://www.schuelerwettbewerb.eu
aufmerksam machen. Hier können im Bereich ‚Projekte’ die Broschüre und Informations-Flyer zum Wettbewerb als Download heruntergeladen oder als Druck bestellt werden.
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW
Referat IV 6
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf
Sprachbildung in Bielefeld
- Sachstandsbericht zur Sprachbildung -

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Die Landesanstalt für Medien NRW hat 2 interessante Flyer für den Umgang mit dem Internet herausgegeben, die sich auch an die türkische Zielgruppe richten. Der rote, zweisprachige richtet sich primär an Eltern, der andere entsprechend an Lehrkräfte (nicht nur türkeistämmige).
(http://lfmpublikationen.lfm-nrw.de/catalog/)
lfm_internet_abc_flyer_eltern_d_tr_kompassrot110622-rz.pdf
lfm_internet_abc_flyer_lehrer_110622-rz.pdf
Miteinander reden, miteinander leben.
Sprachförderung. Gut für Bielefeld.
Ein Integrationsbeitrag zwei Jahre vor der Einschulung
Das Sprachförderprojekt wurde durch die Universität Bielefeld - Fakultät für Linguistik und Literaturwisenschaft - mittels einer Breiten- und Tiefenanalyse wissenschaftlich begleitet.
Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung des Westfalenblattes vom 07.07.2011
Deutsch.pdf

Lesen Sie auch den Zeitungsartikel aus der Neuen Westfälischen, Bielefelder Tageblatt, Nr. 157 vom 9. Juli 2011, Autor: Uwe Pollmeier
Immer_weniger_Kinder_090711.pdf
Am Montag, den 27. Juni 2011 fand die Veranstaltung „Exoten im Klassenzimmer?!“ im Alten Rathaus statt. Die Informationsveranstaltung zum Netzwerk der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte wurde vom Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten- RAA in Kooperation mit dem Bildungsbüro Bielefeld, dem Netzwerk NRW und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung durchgeführt.
Fast 50 Lehrkräfte aus unterschiedlichen Schulen, mit unterschiedlichen Unterrichtsfächern und unterschiedlichen sprachlich-kulturellen Hintergründen wurden von Frau Dr. Antonietta Zeoli als Koordinatorin des Netzwerks und Herrn Cahit Basar als Sprecher des Netzwerks über die Arbeitsweise umfassend informiert. Herr Edwin Stiller vom Ministerium berichtete, wie aus 5 Lehrkräften und ihm aufgegriffene Idee zu einem fast 500 Mitglieder zählendem Gremium in NRW geführt hat. Ziel ist es, die Schülerschaft in ihrer kulturellen Vielfalt auch Lehrerinnen und Lehrern gegenüber zu stellen, die mit ihrer Bildungsbiographie und eigenen Erfahrungen an Mehrsprachigkeit als Vorbilder dienen.
In den Arbeitsgruppen wurde über die Rolle der Lehrkräfte als Mittler zwischen Elternhaus und Schule, als Vorbild für die Schülerinnen und Schüler, über Qualifizierung, Weiterbildung der Lehrkräfte und über die Vernetzung vor Ort in Bielefeld diskutiert.
Es soll demnächst ein Stammtisch und eine ganztägige Veranstaltung für die Lehrkräfte organisiert werden.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen und weitere Informationen folgen in Kürze.
Hier kommen Sie zu der Power Point Präsentation des Vortrages
RAA_Bielefeld.pdf
Ergebnisse_der_Arbeitsgruppen.pdf
"Schule ohne Eltern ist wie Segeln ohne Wind“ – eine Fachtagung der RAA
Mit der Fachtagung am 26. Mai 2011 „Alle Eltern sind erreichbar. MitWirkung – Kooperation zwischen Schule und Elternhaus in der Einwanderungsgesellschaft“ im Alten Rathaus traf das Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten- RAA in Kooperation mit dem Bielefelder Arbeitskreis Eltern und dem Integrationsrat auf große Resonanz.
Nicht nur die hohe Teilnehmerzahl von über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sondern auch die gute Mischung von einem Drittel Lehrkräften aus allen Schulformen, einem Drittel Fachkräften aus Kindertagesstätten und einem Drittel Fachkräften aus dem außerschulischen Bildungsbereich zeigt: die Erziehungspartnerschaft zwischen KiTa/Schule und Elternhaus brennt unter den Nägeln.
Herr Prof. Dr. Sacher, em., Lehrstuhl für Schulpädagogik an der Universität Erlangen- Nürnberg hat mit seinem über einstündigen Vortrag und seinen provozierenden und gleichzeitig eingängigen Thesen wie: „Schule ohne Eltern ist wie Segeln ohne Wind“ und: „alle Eltern sind erreichbar“ die wichtigsten Bedingungen für eine effektive Zusammenarbeit mit Eltern heraus gestellt. Zum Beispiel erläuterte er, dass die Beziehung zwischen Schule und Elternhaus stärker durch die Schichtzugehörigkeit beeinflusst wird als durch kulturelle n Hintergrund, dass viele Signale des Nicht-Willkommen-Seins von Schule an die Eltern ausgehen, dass tatsächliche Elternmitbestimmung nicht so gerne gesehen wird, denn das hieße Macht zu teilen.
Im Anschluss wurden in vier verschiedenen Workshops die Thesen mit Expertinnen und Experten vertieft z.B. welche Kontaktbarrieren für Eltern und Lehrkräfte es in der Praxis gibt, und wie diese überwunden werden können. Außerdem wurde über Mittler zwischen Eltern und Schule wie bspw. Migrantenorganisationen oder Elternvereine diskutiert und über die Frage, wie Eltern motiviert werden können, ihre Ressourcen einzubringen und mitzuwirken.
Die Auswertung zur Tagung zeigt: es besteht ein hoher Bedarf an Vertiefung und praktischen Beispielen
Ansprechpartnerin: Gabriele Sonnenberg, Tel.: 0521/518123
Hier finden Sie die Dokumention zu unserer Fachtagung
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Workshop_2.pdf |
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Fachtagung_26_05_2011_IBZ.pdf Thesen und Materialpaper_Obasohan.pdf |
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Hier geht es zu unserer Fotogalerie:
Beschwerdestelle
für Opfer von Diskriminierung
Diskriminierung melden!
Persönliche Erfahrungen von Diskriminierung müssen ernst genommen werden. Viele dieser Vorfälle bleiben bisher jedoch leider im Dunkeln.
Sie können dazu beitragen, dass Diskriminierungen bekannt werden und etwas dagegen unternommen wird! Informieren Sie uns!
Diskriminierung bedeutet, dass eine Person deshalb schlechter als andere behandelt wird, weil sie einer bestimmten Gruppe angehört oder ein bestimmtes Merkmal hat. Diskriminierungsgründe sind hierbei möglicherweise die Herkunft, die Sprache, die Nationalität, die Religion, das Alter, eine Behinderung oder das Geschlecht wie auch die sexuelle Orientierung. Benachteiligungen können im Supermarkt um die Ecke vorkommen, bei der Wohnungssuche, am Arbeitsplatz, in Ämtern oder Behörden, bei Versicherungsverträgen oder beim Zugang zu Diskotheken.
Melden Sie bitte auch Diskriminierungen, die andere Personen betreffen sind und die Sie beobachtet haben! Ihre Angaben sind selbstverständlich freiwillig, anonym und werden streng vertraulich behandelt. Für ein persönliches Gespräch können wir gerne einen Beratungstermin vereinbaren.
Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten
- Beschwerdestelle für Opfer von Diskriminierung -
Neues Rathaus, Niederwall 23, 33602 Bielefeld
Herr Sağ
1. Etage / Flur G / Zimmer 105
Telefon: 0521 51-68 05, E-Mail: emirali.sag@bielefeld.de
(Vor-)lesen macht stark!
Sprachförderprogramm für Lese-Sprach-Pat/innen
für Kinder mit Deutsch als Erstsprache
in Bielefelder Kindertagesstätten
Unter dem folgenden Link kommen Sie zur Zufriedenheitsabfrage 2010
http://www.freiwillige-owl.de/pages/de/-vor-lesen-macht-stark-/zufriedenheitsabfrage-2011.html
„Civil Academy“ bietet
kostenloses Training im Projektmanagement
Sie sind zwischen 18 und 27 Jahre alt und haben eine Idee für ein Projekt? Die „Civil
Academy“ unterstützt Sie mit einem Training dabei, Ihre Idee für ein ehrenamtliches
Engagement erfolgreich weiterzuentwickeln und in die Tat umzusetzen. An drei
Wochenenden beantworten Profis aus Wirtschaft und gemeinnützigem Bereich Fragen wie:
· Wie plane und organisiere ich mein Projekt?
· Welche finanzielle und personelle Unterstützung brauche ich? Wo bekomme ich sie?
· Wie bringe ich mein Projekt in die Öffentlichkeit?
· Wie vernetze ich meine Aktivitäten?
Die Seminare bieten Vorträge, praktische Übungen und Zeit für die Arbeit am eigenen
Projekt. Das Besondere ist, dass Experten der deutschen BP und aus dem Non-Profit-
Bereich gemeinsam unterrichten und Sie so vom kombinierten Know-how profitieren.
Außerdem knüpfen Sie Kontakte zu engagierten Menschen aus ganz Deutschland, die über
die Kurse hinaus durch Vernetzungstreffen gepflegt werden. Diskussionsabende mit
interessanten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien runden das Programm ab.
hier erfahren Sie alles weitere:
Civil_Academy_Ausschreibung_13._Runde.pdf
Civil_Academy_Ausschreibung.pdf
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Zuletzt aktualisiert am 26.04.2013, 08:22:08.




