RAA Bielefeld

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Die Hauptstelle der RAA in Essen ist die zentrale Koordinierungs- und Serviceeinrichtung. Der RAA-Verbund bietet Erfahrungs- und Informationsaustausch vor allem zur Umsetzung von Initiativen und Programmen der Landesregierung ( www.raa.de ).

Die RAA Bielefeld im Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bielefeld besteht aus einem multidisziplinären und multikulturellen Team mit 4 sozialpädagogischen Fachkräften und Verbindungslehrkräften aus verschiedenen Schulformen. Es gibt eine Lehrkraft mit einer halben Stelle aus dem Primarbereich, die die Bezirksregierung bzw. das staatliche Schulamt freundicherweise zur Verfügung stellt. Für das in diesem Jahr ausgelaufene BLK-Projekt FörMig wird derzeit über eine geeignete Transferperspektive diskutiert, bislang war diesem Projekt eine Lehrkraft mit ebenfalls einer halben Stelle zugeordnet. Daneben gibt es noch weitere Lehrkräfte aus den Bereichen der Sekundarstufe I, dem Berufskolleg und der Abensrealschule.
Die Lehrkräfte  sind von 4 Stunden bis zu 10 Stunden wöchentlich abgeordnet.

Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz werden als gesellschaftliche Ressource gesehen, die es zu nutzen gilt. Die kontinuierliche Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse gehört ebenso zur Qualitätsarbeit der RAA wie die interne Qualitätssicherung durch Evaluation. Das Team bildet sich kontinuierlich fort und hat z.T. mehrjährige Zusatzausbildungen in Organisationsentwicklung, interkultureller Kompetenz, Sozialmanagement, interkulturellem Konflikt und Antirassismustraining und Suchtprävention. Die RAA Bielefeld arbeitet (wie alle anderen RAA's) in kommunaler Trägerschaft seit 1995 im Verbund mit insgesamt 26 weiteren RAAs in NRW und wird vom Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) sowie vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) gefördert.

Die RAA Bielefeld versteht sich als Unterstützungs-, Beratungs- und Koordinierungseinrichtung und arbeitet auf der Grundlage eines ganzheitlichen geschlechtsspezifischen Ansatzes von interkultureller Bildung und Erziehung. Die Beratung erfolgt in Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

Ihre Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte und deren Eltern, pädagogische Fachkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in vorschulischen, schulischen und außerschulischen Institutionen und Einrichtungen der außerschulischen Bildungs-, Kultur- und Sozialarbeit, Kammern, Betriebe, Verbände, Vereine, Verwaltungen und Gremien auf der Ebene der Kommune und des Landes.

 



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Zuletzt aktualisiert am 29.01.2010, 15:43:14.